|
| |
| Transport |
| |
 |
|
| |
| Fotogalerie |
| |
 |
|
|
|
Usbekistan - das Herz Zentralasiens
Die Republik Usbekistan (447.000km²) liegt in den Wüstengebieten Mittelasiens. 1991 erklärte Usbekistan seine Unabhängigkeit.
Usbekistan hat mit insgesamt fünf Staaten eine gemeinsame Grenze. Es sind dies Grenzen zu: Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan.
Die Hauptstadt ist Taschkent.
Die Amtssprache ist Usbekisch. Die Umgangssprache ist Russisch.
Die Bevölkerung. In Usbekistan gibt es etwa 120 Völkerschaften, davon sind ca. 75% Usbeken, 5% Russen, 5% Tadschiken, 4% Tataren, 3% Kasachen sowie Karakalpaken, Kirgisen, Turkmenen, Koreaner, Ukrainer, Armenier.
Religion. Die Hauptteil der Bevölkerung (ca. 27 Mio) gehören dem Islam an. Zudem gibt es Christen, Juden, Buddhisten.
Das Klima Usbekistans ist heiß, trocken und heftig kontinental. Der Norden der Republik gehört zur gemäßigten, der äußerste Süden zur subtropischen Zone. Für Usbekistan sind der warme Winter und der lange heiße Sommer charakteristisch. Der kälteste Monat ist der Januar, der heißeste Monat ist der Juli.
Die Landschaften. Der größte Teil der Fläche Usbekistans wird von Wüsten eingenommen. Südöstlich des Aralsees im Tiefland von Turan erstreckt sich die Kysylkum-Wüste, die vier Zehntel der Staatsfläche Usbekistans umfasst und sich auf dem angrenzenden Territorium Kasachstans fortsetzt. Sie wird nur durch einige Restmassive unterbrochen, die 920m Höhe erreichen. Südlich davon liegt eine große Steppenlandschaft, durch die der Amu-Darja fließt. Im Osten Usbekistans liegen die Turkestankette und die vorgebirgige Landschaft des Tienschan. |
 |
Taschkent - Die Hauptstadt Usbekistans |
Taschkent ist die Hauptstadt Usbekistans und eine der größten Städte in Zentralasien. Hier leben über 2 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt im nordöstlichen Teil der Republik, im Tal des Flusses Tschirtschik. Nordöstlich von Taschkent kann man die beschneiten Gipfel des Grossen und Kleinen Tschimgan sehen. Taschkent ist eine der ältesten Städte in Usbekistan. Seine Geschichte umspannt mehr als zwei Jahrtausende. Zum ersten Mal kommt der Name “Taschkent” im 11. Jahrhundert in den Werken von Biruni und Machmud Kaschgari vor. “Taschkent” kommt aus dem Usbekischen und bedeutet soviel wie „Stadt des Steines”.
Im Herzen der Stadt blieben die schönen Bauwerke alt-usbekischer Architektur erhalten: die Kukeldasch-Medresse und die Barak-Chan-Medresse aus dem 16. Jahrhundert. Drumherum spielt sich ein echt orientalisches Durcheinanderlaufen ab mit verwinkelten Gassen und einem übervölkerten Bazarviertel. Doch außerhalb der malerischen Altstadt präsentiert sich Taschkent als eine sehr moderne Großstadt, als bedeutendes Wirtschaftszentrum. In der Stadt gibt es drei Museen, die den Besuch lohnen. Sie vermitteln viel Aufschlussreiches über die Vergangenheit und die Tradition des Landes sowie über das kunsthandwerkliche Geschick der Usbeken: Es sind dies das Museum für Geschichte, das Museum für Angewandte und schließlich das Museum für Bildende Künste. |
 |
Samarkand - glanzvolles Antlitz der Erde |
| Samarkand - eine der ältesten Städte des Orients und der Welt – ist ungefähr im fünften vorchristlichen Jahrhundert gegründet worden. Somit lässt sich die Stadt in den Kreis der großen Kulturzentren einzuschließen, gemeinsam mit Rom, Athen und Jerewan. Keine einzige Stadt ist von einer solchen Anzahl von Legenden und Sagen umgeben. Samarkand ist eine bewundernswerte Stadt, die in sich orientalische Schönheit, wunderbare Bauwerke mittelalterlicher Baukunst und moderne Architektur vereinigt. Im 14. Jahrhundert machte Tamerlan sie zur Hauptstadt seines riesigen asiatischen Reiches. Er und seine Nachfolger holten die besten Künstler und Wissenschaftler aus der ganzen Mongolei nach Samarkand. Aus jener Zeit stammen viele Bauwerke in Samarkand: die Moschee Bibi-Khanum, die als die größte und schönste Moschee des Orients galt, das Mausoleum Gur-Emir, in dem Tamerlan begraben liegt. Der Hauptplatz des alten Samarkand, der Registan, wird malerisch von drei Medressen (wie man die Koranschulen nannte) eingerahmt: Ulugbek, Schir-Dor und Tillja-Kari. Ganz nahe dem Observatorium des Astronomen Ulugbek liegt die Totenstadt Schah-i-Sinda mit einer Vielzahl von Mausoleen aus verschiedenen Jahrhunderten. Noch zu Beginn unseres Jahrhunderts durfte kein Nicht-Moslem diesen Wallfahrtsort betreten. Auch dort können Sie großartige baukünstlerische Meisterwerke aus Timurs Zeit sehen. |
 |
Buchara - Eine Oase in der Wüste |
Buchara ist die Stadt der Poesie und Märchen. Die Stadt liegt in einer großen Oase mitten in der Wüste Kisilkum. Das ist eine der ältesten Städte der Welt, dessen Geschichte mehr als 2500 Jahre zurückgeht. Im Laufe der jahrtausendealten Geschichte erlebte die Stadt ihre Blütezeit und schließlich den Verfall. Heute ist Buchara ein bedeutendes Industrie- und Wirtschaftszentrum, eine der wichtigsten Städte in Zentralasien. Doch eine Handelsstadt ist Buchara schon seit 2000 Jahren und seit über tausend Jahren ist es eine Metropole meisterlicher Architektur. Die Zitadelle Ark - vormals Palast der Herrscher und Sitz der Regierung - stammt aus dem 7. und 8. Jahrhundert, das Ismail-Samani-Mausoleum aus dem 9. und 10. Jahrhundert, die Kosch-Medresse und die Magoki-Attari-Moschee aus dem 12. Jahrhundert. Damals wurde auch das fast 50 m hohe Kalon-Minarett gebaut, auf dessen Spitze im Mittelalter Tag und Nacht ein Feuer brannte. Es war der Leuchtturm für die Kamel-Karawanen, die durch die Kisilkum-Wüste in die "heilige Stadt des Islam" zogen. Im Norden der Stadt liegt der Palast Sitorai-Mochi-Chosa, der "Ort, an dem der Mond den Sternen begegnet" - Sitz des letzten regierenden Emirs von Buchara - Said Alim-Khan. Aber Buchara war immer auch ein bekanntes Zentrum der Wissenschaften. Die Medresse Miri-Arab ist die einzige Hochschule in Zentralasien, an der seit über 400 Jahren ununterbrochen moslemische Geisteswissenschaften gelehrt werden; man sieht noch heute die Wohnzellen der ehemaligen Klosterschüler.
|
 |
Chiwa - Leuchttürme in der Wüste |
Die Oase Choresm, in der sich Chiwa und Urganch befinden, liegt zwischen der Roten und der Schwarzen Sandwüste. Ihren Vegetationsreichtum verdankt sie dem Amu Darja und seinem weitverzweigten Kanalsystem.
Vor vielen Jahrhunderten wurde Chiwa zu dem Ort, an dem durstige Reisende Rast machten. Die Minarette der Stadt lockten als Wüstenleuchttürme Karawanen an, welche eine bedeutende Steuereinnahmequelle darstellten.
Chiwa ist die kleinste der prächtigen Städte an der Seidenstrasse, steht aber in Konkurrenz zu solchen mittelalterlichen Städten wie Samarkand und Buchara. Hier fühlt man sich in die Vergangenheit zurückversetzt: enge Gassen, niedrige Wohnhäuser und eine Vielzahl von Moscheen, Mausoleen und Medressen. In der Stadt alleine sind rund fünfzig prachtvolle Bauwerke aus jener Zeit erhalten geblieben. Unter den vielen märchenhaften Bauten ist der Palast Tosch-Havli, ein Meisterwerk orientalischer Architektur, dessen bunte Säulenhallen ein Erlebnis der ganz besonderen Art sind.
Die UNESCO hat Chiwa zum Weltkulturerbe erklärt. |
 |
Schachrisabs - Die Heimatstadt Tamerlans |
Schachrisabs bedeutet die grüne Stadt und ist von Gärten und Weinbergen umgeben. Laut der Meinung des Akademikers W. Bartold wurde die Stadt im 3.-2. Jh. v.u.Z. gegründet. Schachrisabs ist die Heimatstadt von Tamerlan. Während seiner Regierung holte er die besten Künstler nach Schachrisabs, die prächtige Paläste, Moscheen und Mausoleen errichteten. Im 15. Jh. wurde die Stadt nicht nur zum Handelszentrum, sondern auch zu einer Stadt der Kultur und Wissenschaft.
|
 |
Das Fergana-Tal - Die Perle Usbekistans |
Das Fergana-Tal ist eines der einzigartigsten Ecken Zentralasiens. Die Natur überrascht mit einem Überfluss an Farben – vom dunkel-grauen Sand Zentralferganas bis zu den smaragdgrünen Baumwollfeldern, von Hochgebirgswiesen hin zu verschneiten Gipfel. Den südlichen Teil des Tals nimmt das Ferganagebiet ein, auf dessen Territorium neun Städte liegen. Die Stadt Fergana liegt im Süden des Fegana-Tals. Hier gibt es keine architektonischen und historischen Bauwerke, aber ihre Vororte sind für schöne Landschaften berühmt. In der Zarenzeit war das Tal ein beliebter Kurort.
Kokand ist eine der ältesten Städte Usbekistans und liegt im westlichen Teil des Fergana-Tals. Das bedeutendste und majestätischste Bauwerk in Kokand ist der Palast von Chudojar-Chan, der 1871-1873 von den Meistern aus Kokand, Kanibadam, Tschusta, Namangan und Ura-Tjube gebaut wurde. Der Palast beeindruckt die Gäste mit seiner 70 m hohen Fassade. |
 |
Termes – die sonnigste Stadt Usbekistans |
Termes ist das Verwaltungszentrum des Surchandarjagebiets. Termes liegt am rechten Ufer des Flusses Amu-Darja. Es ist die sonnigste Stadt der Republik Usbekistans.
In der Stadt sind einige architektonische Denkmäler des Altertums erhalten geblieben. Darunter ist der Komplex Chakim al-Termizi (12-15. Jh). Er ist auf dem Territorium des Alten Termes gelegen. Um zu beten, kamen hierher zum heiligen Grab nicht nur die Ortsbewohner, sondern auch die Menschen aus den entfernten Städten und den Siedlungen der moslimischen Welt. |
|
|
| | | | |
Neuigkeiten |
| |
|
|
|
Für Gruppen, Gesamtbelegschaften und Freunde bietet
Sarbon Tour speziell ausgearbeitete Programme an. |
|